Jugendarbeit

Das einfachste sind Normteile wie z. B. Schrauben, Simmerringe, Kugellager, Meterware an Dichtpapier und Bremsbeläge usw.. Diese Sachen bekommt man bei örtlichen Spezialhändlern. Teilweise findet man Sachen wie z.B. Zugmäuler, Luftfilter, Limas, Anlasser und Druckluftteile auch auf Schrottplätzen. Spezielle Ersatzteile kann man entweder je nach eigenem Geschick selbst anfertigen oder anfertigen lassen. Viele Ersatzteile findet man auch in den Kleinanzeigen der Oldtimerzeitschriften, im Pionier: " Wer macht Was " oder man gibt selbst eine Anzeige auf. Inzwischen gibt es auch verschiedene Händler, die etliche Ersatzteile nachfertigen oder gebrauchte Teile anbieten. Bei Nachkriegsschleppern können oftmals auch noch die Händler/Werkvertretungen weiterhelfen. Dann gibt es da noch die Möglichkeit der Oldtimerteilemärkte.

Das einfachste bei der Zulassung ist, wenn das Fahrzeug noch angemeldet ist, dann braucht man es nur mit neuer Versicherungskarte bei der Zulassungsstelle umzumelden. Wenn das Fahrzeug länger als ein Jahr abgemeldet oder stillgelegt war, ist der Brief meistens entwertet und es muss ein neuer erstellt werden. Dieses geschieht in der sogenannten Bauratsuntersuchung unter Verwendung der Daten des alten Briefes. Existiert für das Fahrzeug kein Brief mehr, so muss dieser neu beantragt werden. Dieses geschieht durch eine Anfrage bei Kraftfahrt-Bundesamt. Formulare für die KBA Anfrage erhält man bei jeder Zulassungsstelle oder beim Kraftfahrt-Bundesamt in 24932 Flensburg. Die KBA Anfrage dauert ca. 2 Wochen und ist nur für 1 Monat gültig. In diesem Zeitraum muss das Fahrzeug zur Bauratsuntersuchung. Nicht jeder Tüv darf eine Bauratsuntersuchung durchfuhren, vorher erkundigen. Dann kann man auch gleich anfragen, ob für solch ein Fahrzeug ein Typenblatt beim Tüv vorliegt, wenn nicht, erfolgt eine Einzel-Betriebs-Abnahme. Die Bauratsuntersuchung ist im Grunde genommen eine Tüv Untersuchung, bei der der Brief anhand von altem Brief oder Typenblatt und K-BA Anfrage neu erstellt wird. Dabei kann man auch gleich Änderungen wie z.B. andere Höhe bei Verdeckaufbau, Reifengröße, Geschwindigkeit, Kugelkopfkupplung usw. abnehmen und eintragen lassen.

Allg. Vorgehen, wenn das Fahrzeug Tüv fertig ist und angemeldet werden soll:

1. Fahrzeug versichern = Versicherungsdoppelkarte

2. Rote Nummern besorgen und zum Tüv /Baurat fahren, Fahrzeug abnehmen lassen, dann wird der Brief neu erstellt.

3. Bei der Zulassungsstelle anmelden (Zugmaschinen brauchen meistens nicht vorgeführt zu werden).