Schlepper der Fam. Claussen

Schlepper Claussen 1Schlepper Claussen 2

NORLA 2016

NORLA 2016

Vorwort 150

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altLiebe Oldtimer- und Lanz-Bulldog-Freunde und Freundinnen!

Mit dem aktuellen Exemplar haltet Ihr die150. Ausgabe unserer Vereinszeitschrift in den Händen. Das kann ich im Grunde kaum glauben, aber unser Pionier befindet sich ja auch schon im 38. Jahr. Damit kommt unsere Zeitung auch langsam in das gesetztere Alter, aber so sieht sie zum Glück nicht aus. Im Gegenteil, der Pionier hat in den letzten 2 Jahren, in dem unser neues Team tätig ist, nochmals an Tiefe und Kompetenz gewonnen. Natürlich haben wir feste Vorstellungen, wie unsere Zeitschrift aussehen soll. Der Pionier ist eine Vereinszeitung, die sich zum Großteil aus Mitgliedsbeiträgen finanziert, nur an Mitglieder und Abonnenten versandt wird und somit unabhängig von Verkaufszahlen ist. Wir brauchen daher die Zeitschrift nicht so gestalten, dass sie zu spontanen Käufen am Kiosk anregt und können deshalb auf reißerische Aufmachung des Titelbildes verzichten. Das mag vielleicht so manchem Leser fremd vorkommen, denn der ein oder andere ist heute durch die permanente Reizüberflutung etwas abgestumpft. Aber wir haben uns ganz bewusst für diesen Stil entschieden und werden diesen auch weiter pflegen. Denn der Pionier steht für Seriösität, Kompetenz und Qualität. Und flotte Sprüche, reißerische Überschriften oder irgendwelche Provokationen überlassen wir lieber anderen. Der Pionier ist eine norddeutsche Zeitschrift, wir berichten gerne über Themen aus unserer Region und fühlen uns der Tradition verpflichtet. Die Kernkompetenz des Pioniers ist traditionell die Historie der Fa. LANZ und der Lanz-Bulldog. Aber auch alles andere zum Thema historische Landtechnik ist für uns wichtig, wobei der Schwerpunkt auf der Zeit vor 1960 liegt. Es gibt noch viele Themen zur historischen Landtechnik, die es wert sind, im Pionier bearbeitet zu werden. Einiges davon haben wir schon in Planung und von manchem Thema ahnen wir heute noch nichts, denn wir richten uns auch gerne nach aktuellen Ereignissen und Entwicklungen. Auch die Berichterstattung über Oldtimerveranstaltungen soll in Zukunft nicht zu kurz kommen, nicht jeder von uns kann alle Treffen besuchen und somit mögen es viele Leser, hierüber informiert zu werden. Großer Beliebtheit erfreut sich auch der umfangreiche Terminkalender mit den Veranstaltungsterminen vom BHLD. Auf jedem Fall wünsche ich unserem Pionier noch viele weitere Ausgaben über die 150 hinaus, und ich werde daran arbeiten, dass er sich nicht zu sehr vom bisherigen Stil entfernt und dennoch vielfältig bleibt.
Die Zahl 150 hat für uns Traktorfans auch übrigens irgendwie etwas Besonderes. Über 20 Jahre gab es diese „Schallgrenze“ bei der Motorisierung bei der Zahl. Erst als in den 90ern die Landwirte im Osten Deutschlands größere Leistungen brauchten – und auch bezahlen konnten und wollten – ging die Industrie dazu über, vermehrt Großtraktoren mit über 150 PS Leistung anzubieten. Bis dahin markierte die Leistung von 150 PS die Grenze zum teuren Großtraktor, für den es dann kaum noch Anbaugeräte gab. Mit einem über 150 PS starken Traktor kann eben nicht jeder arbeiten, man braucht auch die Geräte dazu.
Beim Pionier kann im Prinzip jeder mitmachen, der eine interessante Geschichte zu erzählen hat, über Geräte und Traktoren oder von einem guten Treffen berichtet möchte. Als Arbeitsgerät benötigt Ihr nur einen Kugelschreiber oder Tastatur und eine Kamera. Auch historische Fotos zum Thema bereichern unsere Zeitschrift sehr. Also: Bitte liebe Clubmitglieder und Leser - helft uns den Pionier weiterhin mit Leben zu erfüllen, denn der Pionier ist – und er war es auch von Beginn an – eine Zeitschrift von LBCH-Mitgliedern für LBCH-Mitglieder.

Euer
Michael Bollweg

Pionier 151

 

Umschlag Pio 151

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Schlüter 1500 V

Schlüter 1500V 1Schlüter 1500V 2Schlüter 1500V 3

Sonderschau Brokstedt 2017

Sonderschau IHC 2017

Vorwort 151

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altLiebe Oldtimer- und Lanz-Bulldog-Freunde und Freundinnen!

Irgendwie habe ich das Gefühl dieses Jahr ist noch schneller vorbeigelaufen als alle anderen zuvor. Das geht mir übrigens nicht alleine so, vielen anderen mit denen ich so im Laufe der letzten Zeit im Gespräch war, geht das ähnlich. Ich vermute es liegt auch am Wetter, das uns im Norden in 2016 ja nicht gerade verwöhnt hat. Erst im Frühjahr war das Wetter super, ich denke da nur an Brokstedt, wo wir richtig Sonne hatten. Bei meiner Tour nach Hösseringen waren wir dann auf dem Hinweg in der Sonne und auf dem Rückweg im Regen unterwegs. Das Wetter hat sich danach auch nicht so richtig wieder aufgerappelt. Unseren Urlaub haben meine Frau und ich dann bei 15 Grad (+) und stürmischem Westwind an der Ostsee verbracht. Die Getreideernte konnte wegen des unbeständigen Wetters nur mühevoll eingebracht werden. Das betraf auch unsere historische Ernte, unsere Garben standen etwa einen Monat in den Hocken auf dem Feld und mussten dann ganz schnell geholt werden. Dank der vielen Helfer aber kein Problem, trotzdem ist die Qualität nicht ganz so wie gewohnt. Nach der Ernte war das Wetter dann wieder lange Zeit trocken, dass es bei der Bestellung und Aussaat nur so staubte. Und im September hatten wir dann unseren Sommer mit über 30 Grad und wir konnten abends lange draußen
sitzen. So ist es gefühlt noch nicht lange her dass es warm war, und nun haben wir schon wieder Weihnachten. Aber das ist ja auch gut so, denn die Winterzeit ist für uns ja auch die Schrauberzeit, oder Zeit um neue Fahrzeuge zum Beschrauben anzuschaffen.

Vor dem Schreiben dieses Vorwortes habe ich noch eine Stunde mit einem Kollegen telefoniert, der gerade ein neues Fahrzeug angeschafft hat, um seine Träume zu verwirklichen. Und darum geht es uns ja auch. Jeder von uns hat seinen Taumtraktor, oder sucht seinen Weg dorthin. Der eine sucht die ganz alten Lanz und das Geld spielt dabei keine Rolle, der andere findet einen alten Anhänger, den er für ganz kleines Geld abholen kann. Unsere Fahrzeuge werden ganz individuell gestaltet. Manche Kollegen haben einfach eine gute Hand dafür, wie ein alter Traktor aussehen soll. Wertstabil ist auf jeden Fall eine fachgerechte oder behutsame Restauration, die den originalen Charakter der Maschine konserviert. Leider gibt es auch andere
Beispiele, gute und noch original erhaltene Maschinen werden auch schon mal mit großem Zeit- oder Geldaufwand und vielen Neuteilen zu Traktoren, die zwar aussehen wie aus dem Prospekt, aber überhaupt keine Seele mehr haben. Wie auch immer Ihr Euren Schlepper haben wollt, ich wünsche Euch auf jeden Fall viel Spass und eine gute Hand bei euren Winterprojekten.

In der professionellen Landwirtschaft sollte die Winterzeit auch zur Pflege und Instandsetzung der Geräte genutzt werden, die jetzt nicht gebraucht werden. Das war auch früher schon so. Die Industrie gab sich regelmäßig Mühe, die Landwirte im Winter in die Werkstatt zu locken, damit es im Frühjahr nicht zu Engpässen kam. Die kleine Illustration haben wir in einem schön gestalteten Kundendienstprospekt der Fa. IHC entdeckt.

Der Vorstand und ich wünschen allen Clubmitgliederinnen und Clubmitgliedern sowie unseren Abonnenten und allen Freunden unseres Vereins ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes und erfolgreiches
Neues Jahr. – Und natürlich viele tolle Traktorentreffen in 201 7 –

Euer
Michael Bollweg

 

Pionier 153

 

Umschlag Pio 153

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