Vorwort 151

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altLiebe Oldtimer- und Lanz-Bulldog-Freunde und Freundinnen!

Irgendwie habe ich das Gefühl dieses Jahr ist noch schneller vorbeigelaufen als alle anderen zuvor. Das geht mir übrigens nicht alleine so, vielen anderen mit denen ich so im Laufe der letzten Zeit im Gespräch war, geht das ähnlich. Ich vermute es liegt auch am Wetter, das uns im Norden in 2016 ja nicht gerade verwöhnt hat. Erst im Frühjahr war das Wetter super, ich denke da nur an Brokstedt, wo wir richtig Sonne hatten. Bei meiner Tour nach Hösseringen waren wir dann auf dem Hinweg in der Sonne und auf dem Rückweg im Regen unterwegs. Das Wetter hat sich danach auch nicht so richtig wieder aufgerappelt. Unseren Urlaub haben meine Frau und ich dann bei 15 Grad (+) und stürmischem Westwind an der Ostsee verbracht. Die Getreideernte konnte wegen des unbeständigen Wetters nur mühevoll eingebracht werden. Das betraf auch unsere historische Ernte, unsere Garben standen etwa einen Monat in den Hocken auf dem Feld und mussten dann ganz schnell geholt werden. Dank der vielen Helfer aber kein Problem, trotzdem ist die Qualität nicht ganz so wie gewohnt. Nach der Ernte war das Wetter dann wieder lange Zeit trocken, dass es bei der Bestellung und Aussaat nur so staubte. Und im September hatten wir dann unseren Sommer mit über 30 Grad und wir konnten abends lange draußen
sitzen. So ist es gefühlt noch nicht lange her dass es warm war, und nun haben wir schon wieder Weihnachten. Aber das ist ja auch gut so, denn die Winterzeit ist für uns ja auch die Schrauberzeit, oder Zeit um neue Fahrzeuge zum Beschrauben anzuschaffen.

Vor dem Schreiben dieses Vorwortes habe ich noch eine Stunde mit einem Kollegen telefoniert, der gerade ein neues Fahrzeug angeschafft hat, um seine Träume zu verwirklichen. Und darum geht es uns ja auch. Jeder von uns hat seinen Taumtraktor, oder sucht seinen Weg dorthin. Der eine sucht die ganz alten Lanz und das Geld spielt dabei keine Rolle, der andere findet einen alten Anhänger, den er für ganz kleines Geld abholen kann. Unsere Fahrzeuge werden ganz individuell gestaltet. Manche Kollegen haben einfach eine gute Hand dafür, wie ein alter Traktor aussehen soll. Wertstabil ist auf jeden Fall eine fachgerechte oder behutsame Restauration, die den originalen Charakter der Maschine konserviert. Leider gibt es auch andere
Beispiele, gute und noch original erhaltene Maschinen werden auch schon mal mit großem Zeit- oder Geldaufwand und vielen Neuteilen zu Traktoren, die zwar aussehen wie aus dem Prospekt, aber überhaupt keine Seele mehr haben. Wie auch immer Ihr Euren Schlepper haben wollt, ich wünsche Euch auf jeden Fall viel Spass und eine gute Hand bei euren Winterprojekten.

In der professionellen Landwirtschaft sollte die Winterzeit auch zur Pflege und Instandsetzung der Geräte genutzt werden, die jetzt nicht gebraucht werden. Das war auch früher schon so. Die Industrie gab sich regelmäßig Mühe, die Landwirte im Winter in die Werkstatt zu locken, damit es im Frühjahr nicht zu Engpässen kam. Die kleine Illustration haben wir in einem schön gestalteten Kundendienstprospekt der Fa. IHC entdeckt.

Der Vorstand und ich wünschen allen Clubmitgliederinnen und Clubmitgliedern sowie unseren Abonnenten und allen Freunden unseres Vereins ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes und erfolgreiches
Neues Jahr. – Und natürlich viele tolle Traktorentreffen in 201 7 –

Euer
Michael Bollweg

 

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altLiebe Oldtimer- und Lanz-Bulldog-Freunde und Freundinnen!

irgendwie müssen wir wohl einen guten Draht zum Wettergott haben, ich kann mich kaum an ein verregnetes Bulldogtreffen in Brokstedt erinnern. Irgendwann
war das mal, da waren meine Kinder noch klein, da hat es den ganzen Donnerstag geregnet, aber ich weiß schon nicht mehr, wann es war. Vielleicht liegt es ja daran, dass wir Holsteiner immer unseren Teller so schön leer essen - jedenfalls in Bordesholm beim Clubabend ist das so – und dadurch ist natürlich immer zu Brokstedt das Wetter gut!
Aber Spaß beiseite, wir hatten am Himmelfahrtstag mal wieder Glück mit dem Wetter. Es gab zwar einen Temperaturunterschied von mehr als 20 Grad, denn als wir in der Frühe das Infozelt einräumten, waren die Autoscheiben und das Gras am Deich noch gefroren und am Nachmittag wurde es einem im T-Shirt schon zu warm. Wir konnten wirklich zufrieden sein mit dem Verlauf der Veranstaltung, mit der aufgehenden Sonne kamen die letzten Teilnehmer angefahren und auch die Besucher
strömten herbei, natürlich wie jedes Jahr nicht ohne ein gewisses Verkehrschaos im Ort. Insgesamt konnten wir 667 Fahrzeuge im Speedwayring begrüßen, leider war der Platz damit voll und die Nachzügler mussten aus Sicherheitsgründen im Fahrerlager bleiben. Auch etwa 10.000 Besucher haben am Donnerstag unsere Veranstaltung besucht. Darunter auch eine Reisegruppe aus Polen vom Traktor i Maszyna Club aus Lipno- Poland, welcher in Wilkowice auch ein Traktorentreffen organisiert, das wohl größte Treffen in Polen. Insgesamt hatten wir eine rundum gelungene und abwechslungsreiche Veranstaltung mit vielen tollen Traktoren und Geräten. Ich bedanke mich hier bei allen Helfern, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben. Dabei möchte ich stellvertretend für alle Helfer besonders einige Kollegen erwähnen, wie zum Beispiel Johann Hood mit den Kollegen vom Treckerclub Nordhorn und den IHC-Freunden, die für das besonders gute Gelingen der Sonderschau verantwortlich waren. Außerdem danke ich Bernd Schulze-Entrup und seinen Helfern für die nun schon zum 2. Mal sehr gut ablaufende Fahrzeugvorstellung. Und natürlich unserer Dreschmannschaft um Otto Böttjer, der mit seinen über 80 Jahren noch immer aktiv bei der Sache ist. Außerdem danke ich unserem Kaffeezeltteam für den reibungslosen Ablauf. Und mein ausdrücklicher Dank geht an das Stromteam, meine Elmshorner Freunde schleppen schon am Sonntag mit den Kabeln, dann am Dienstag mit den schweren Verteilerkästen. Und am Freitag muss alles wieder abgebaut werden. Ich denke, dass die meisten Stromnutzer in Brokstedt nicht ahnen, wieviel Arbeit unsere Clubmitglieder hier
leisten. Also Danke an Achim, Dirk, Dirk, Jörg und Frank, dass unsere Gäste nicht im Dunkeln stehen und der Kühlschrank auch kalt wird. Aber wir arbeiten alle gerne für eine gute Veranstaltung und wir freuen uns dann auch, wenn wir zu Treffen anderer Clubs fahren und uns dort wohl fühlen können. Es ist eben immer ein Geben und Nehmen.

Euer
Michael Bollweg

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